coded mind
Soundarbeit, 2012
Ausschnitt








Codes bestimmen unseren täglichen Umgang mit dem Internet. Sowohl am Computer als auch am Smartphone ist der Weg ins WWW nur einen „Tastenklick“ entfernt. Die Tastatur als Übergang vom Privaten zum Öffentlichen wird in coded mind thematisiert. Die Arbeit beginnt mit dem Eintippen und Speichern persönlicher, tagebuchartiger Aufzeichnungen. Coded mind setzt sich mit dem Sound auseinander, der beim Benützen der Tastatur, also beim Prozess des Festhaltens und der damit verbundenen möglichen Veröffentlichung entsteht. Der Rhythmus meiner Gedanken wird akustisch gespeichert und ins Internet gestellt. Durch die virtuelle Speicherung des Privaten wird dieses öffentlich und gewinnt so (vermeintliche) Bedeutung. In der zweiten Phase der Arbeit wird der Gedankenfluss mit dem zeitgleichen Abspielen des upgeloadeten Sounds nochmals getippt und aufgezeichnet. Die Handlung des Tippens wird zur medialen Spiegelung.











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