Dark room
Lichtinstallation, 2019
Metallkonstruktion, Stahlseile, LED-Lichtleisten, Elektronik
400x460cm
Auftragsarbeit für das OK Klubinstitut im OÖ Kulturquartier


Foto: Gregor Graf





Dark room ist eine Lichtinstallation, die für eine Ausstellung im OK Zentrum für zeitgenössische Kunst Linz konzipiert wurde und sich in ihrem formalen Aufbau direkt auf die Architektur des im Außenraum situierten Ausstellungsortes bezieht. Aus 24 Lichtleisten formt sich ein Zylinder, dessen geometrisch runde Figur sich der bestehenden rechteckigen Architektur entgegenstellt. Diese besteht aus 24, vier Meter hohen und nach außen gerichteten Lichtleisten, die mittels einer digitalen Programmierung angesteuert werden. Die dabei entstehende Bewegung des Lichts lässt den Mantel des Zylinders bzw. dessen Teile in unterschiedlichen Formationen erscheinen. Durch die nach Außen strahlenden Lichter wird ein Innenraum generiert, der jedoch nicht betretbar oder einsehbar bleibt. Er wird zum darkroom, zum unsichtbaren Volumen, das erst durch ein Nicht-Erleuchten innerhalb der bestehenden architektonischen Konstruktion definiert wird.

Während also das Unsichtbare, Unbekannte den Innenraum formt, dessen Präsenz physisch nicht direkt erfahrbar ist, bleibt auch die Sichtbarkeit des Zylinders durch seine Position und Größe eine partielle, die nur gedanklich vervollständigt werden kann. Die Steuerung des Lichts spielt mit dieser partiellen Wahrnehmung ebenso wie mit der Idee und Konzeption einer organischen Körperhaftigkeit, die neben oder trotz der technisierten Charakteristik der Installation einen möglichen Ausdruck findet.











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