Point fixe
Lichinstallation, 2019
Intervention im öffentlichen Raum
Acrylglas, Acryllack, Aluminium, LED-Stripes, Batterie, Kabel
130x40x5 cm








Point fixe ist eine Intervention im öffentlichen Raum, die sich mit Leitsystemen im Stadtraum auseinandersetzt. Während des Residenzaufenthaltes in Montpellier entstanden, nimmt die Arbeit direkten Bezug auf den urbanen Raum und sein Erscheinungsbild, indem ein formales Merkmal bestimmter Wegweiser aufgegriffen und in eine Lichtinstallation übersetzt wird. Dieses Merkmal, einer reinen Dekoration dienend, ist auf der Rückseite bestimmter Wegweiser zu finden und prägt als wiederkehrendes Element den Stadtraum. Seine formale Gestaltung erinnert an eine Codierung, die jedoch aufgrund ihrer Position meist unbemerkt und nicht dechiffrierbar bleibt. In Point fixe wird diese Unsichtbarkeit umgekehrt, die Rückseite in den Vordergrund gerückt und so zu einer neuen Information generiert. Als Leuchtschild nachgebaut und auf das Originalschild platziert, wird die Information der Rückseite zu einer sichtbaren und nach außen kommunizierenden, jedoch nicht decodierbaren Nachricht.













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